Durch Eis und Schnee

Nordpolumfliegung

Von verschneiten Wäldern, Eismeeren und dem Nordpol.

Die Wissenschaftler des Meteorologisch-Geophysikalische Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz forschen in aller Welt – besonders  häufig führen sie ihre Reisen in die Eiseskälte. 1971 nahm Professor Ruprecht Jaenicke zum Beispiel an einer amerikanischen Expedition in den Yellowstone Nationalpark teil, um Messungen zu Feinstaubgrenzwerten in reiner Atmosphäre durchzuführen. Mit Panzern wurden die Wissenschaftler in Gebiete gefahren, die für Menschen sonst nicht zu erreichen sind. Bei -40 C° nahmen sie hier ihre Untersuchungen vor

1980 wurden Mitarbeiter des Meteorologisch-Geophysikalische Instituts eingeladen, an einer Expedition des schwedischen Eisbrechers YMER teilzunehmen, die in Erinnerung an die erste Querung der Nordostpassage durch Adolf Erik Freiherr von Nordenskiölds durchgeführt wurde. Wissenschaftler aus aller Welt und zahlreichen unterschiedlichen Disziplinen nahmen an der Fahrt teil, die erstmals im Norden um Grönland führen sollte. Die Mainzer Wissenschaftler untersuchten dabei den sogenannten „Arktischen Dunst“, d.h. Luftverschmutzungen, die an der Arktis im Frühjahr durch einströmende Luft aus dem Süden entstehen.

Der „Arktische Dunst“ war auch Forschungsgegenstand bei der ersten wissenschaftlichen Gesamtumfliegung des Nordpols 1994, die als Kooperationsprojekt zwischen Deutschland und Russland durchgeführt wurde. Unter der Federführung des Instituts für Physik der Atmosphäre an der Universität Mainz nahmen Wissenschaftler des Zentrums für Umweltforschung der Universität Frankfurt am Main, des Deutschen Wetterdienstes und des Central Aerological Observatory Moscow daran teil. Genutzt wurde ein umgebautes russisches Passagierflugzeug.

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