Der Lauf der Welt

Globus

Melissa Mölich, Studentin der Ethnologie, und ihr nostalgisch anmutender Globus, den sie auf einem Trödelmarkt entdeckte

Der Globus (Nachbau eines Exemplars von nach 1492) erzählt für mich den Anfang einer großen Geschichte! Er stellt die Vorstellungen der Welt nach 1492 - der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus - dar. Danach ist so viel passiert! Gesellschaftliche und politische Revolutionen,  historische Veränderungen,  wissenschaftliche und technische Neuerungen, Naturveränderungen - die Welt wurde immer wieder neu erfunden. Auch heute noch versuchen wir unsere Erde immer besser zu verstehen um uns ihre Phänomene zu erklären!

Durch mein Ethnologiestudium habe ich einiges über unterschiedliche Kulturen und ihre Welterklärungen, Raumverständnisse und Religionen erfahren. Gesellschaftsordnungen und politische Systeme werden immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Für mich steht der Globus somit für Weltoffenheit und gegenseitiges Interesse!

Ebenfalls ist die Erde Betrachtungsgegenstand der Geographie. Strukturen, Prozesse und Wechselwirkungen, wie beispielsweise die Entstehung geomorphologischer Formen oder die Vernetzung von Räumen durch menschliches Handeln werden in einen globalen Kontext gesetzt. Besonders beeindruckend finde ich die Wandelbarkeit unserer Welt und die Möglichkeit Entwicklungen voranzutreiben. Selbst Mahatma Gandhi sagte schon: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

„Wer die Welt nur aus seinem eigenen Blickwinkel betrachtet, kann sie nur als Scheibe wahrnehmen.“

Sie verbinden persönliche Erinnerungen mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz?

Dann erzählen Sie uns Ihre Geschichte!!
Schreiben Sie uns, gerne mit einem passenden Foto, das Sie als Erinnerung bewahrt haben.

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