Heulen und Zähneklappern?

Janina Beczinski

Janina Beczinski, Studentin der Zahnmedizin, mit „Klaus-Bärbel“ – das Gebissmodell ist ein wichtiges Übungsstück und treuer Begleiter in ihrem Studium.

Als Erinnerungsstück habe ich mich für das Modell eines Gebisses entschieden, das mich nun schon seit einigen Jahren in meinem Studium der Zahnmedizin an der JGU begleitet. Ich habe es einer Kommilitonin abgekauft. Im vorklinischen Teil der Zahnmedizin dient es als „Patient“, für den man eigene Modelle z.B. aus Gips, sowie Kronen, Brücken und andere zahntechnische Dinge anfertigen kann. Es ist also die absolute Grundlage im Zahnlabor

„Klaus-Bärbel“, wie ich das Gebissmodell getauft habe, ist aber nicht nur ein wichtiges Arbeitsmaterial für mein Studium, sondern auch ein stellvertretendes Symbol für dieses. Das Gebiss gewährt Raum für Interpretationen und hat zwei kontroverse Bedeutungen: Zum einen versinnbildlicht es den Appell „Beiß die Zähne zusammen!". Auch wenn viele behaupten, das Studium sei die schönste Zeit ihres Lebens gewesen, empfinde ich es nicht immer als eine leichte Zeit. Man muss sich immer wieder aufs Neue motivieren, nicht aufzugeben, auch wenn es mal nicht so klappt, wie gewünscht. Dozenten, Assistenten sowie Kommilitonen erleichtern den eigenen Weg manchmal nicht unbedingt. Zum anderen aber schenkt mir „Klaus-Bärbel“ auch immer ein Lächeln – ob verunsichert, zuversichtlich, erleichtert, glücklich oder, oder, oder ... Egal, welches Gewand ein Lächeln trägt - es kann bekanntlich wahre Berge versetzen.

„Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du es hinter dir.“

Dr. Eckart von Hirschhausen

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